Italien
Der erste ausländische Staat, den wir besuchten war Italien.
Hier verbrachten wir zwei Nächte, eine am Gardasee, eine etwas östlich von Venedig (I) am Mittelmeer.
Danach ging es weiter nach...
Der grösste See Italiens...
Weil die letzte Nacht für uns schon relativ früh begann, da wir beide durch das ewige Staufahren ziemlich müde waren, ging es heute etwas früher los. Um 08:45 Uhr begaben wir uns nämlich bereits weiter südwärts, in Richtung Italien.
Kleine Quizfrage: Wie merkt man sofort, dass man in unserem von Kaffee, Pasta und Fussball geprägten Nachbarland angekommen ist...?
Richtig: Wenn das Schild am Strassenrand 30 zeigt, man auf dem Tacho knappe 50 liest und es trotzdem jeder für notwendig hält einem bei jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit zu überholen...
...wie dem auch sei, wir erreichten unser nächstes Ziel ohne grössere Zwischenfälle nach ungefähr 3.5h Fahrt: Der Gardasee ist mit rund 370m2 Fläche der grösste See Italiens. Im Städtchen Peschiera del Garda (I) haben wir einen schönen Platz ausgesucht und danach das Örtchen erst einmal zu Fuss erkundet.
Für unseren Geschmack ein bisschen sehr viele Menschen auf einem Haufen, aber das ist hier am Südufer des Gardasees wenig erstaunlich. Ausserdem sind wir uns sicher:
Wir werden in den nächsten Wochen noch Gegenden sehen, da wünschen wir uns vielleicht die Menschen zurück?!
Jetzt gilt es jedenfalls erstmal den ruhigen Platz zu geniessen, noch ein wenig Sonne zu tanken und später dann in der Campingplatzeigenen Pizzeria etwas zu Abend zu essen.
27. April 2025 | 14:50 Uhr
Update zum Abendessen:
Wie nicht anders zu erwarten in Italien war die Pizza sehr gut. Stéphi hat sich eine klassische Margherita bestellt und ich eine mit scharfer Salami, Parmaschinken und Gorgonzola. Jetzt noch schnell unter die Dusche huschen und dann geht's bereits wieder ins Bett... bis morgen!
27. April 2025 | 20:40 Uhr
Die Reise geht weiter ans Mittelmeer...
Heute Morgen durften wir bei einem wunderbaren Sonnenaufgang über dem Gardasee aufwachen.
Zwar war es etwas kühl, aber das tat dem tollen Ausblick keinen Abbruch.
Das Titelbild vom heutigen Eintrag (oben) spricht eigentlich Bände für dieses so nahe und doch so andere Land. Der Nationalstolz der Italiener ist förmlich überall spürbar... ausser beim Strassenbau. Der Zustand von Asphalt und Markierungen war heute eine kleinere Katastrophe, zumindest in der ersten Hälfte der Fahrt. Erneut hat der Crashsensor von der Gasanlage ausgelöst. Das sollte eigentlich bei einem Aufprall/Unfall passieren und nicht durch unebene Strassen. Naja danach wurde es besser und auch die gesamte Ambiance wirkte auf einmal gepflegter, die Häuser weniger zerfallen und die Rebstöcke schier unendlich. Wein muss anscheinend ein gutes Geschäft sein!
Die heutige Fahrt war ansonsten mehr oder weniger unauffällig, vielleicht auch einfach weil sich mein Fahrstil immer besser dem Italienischen angepasst hat... ob das jetzt was gutes ist, sei dahingestellt, aber es wurde bedeutend weniger gehupt als noch gestern!
Dennoch zog sich die Fahrt länger als gedacht, da uns dank einer Baustelle noch eine Alternativroute vorgeschlagen wurde, die immer schmaler und schmaler wurde - zum Schluss kaum breiter als unser Camper - und schlussendlich in einer Sackgasse einfach endete.
Nach rund 7h Fahrtzeit (geplant waren eigentlich rund 4.5h) kamen wir aber dennoch in der Nähe von Grado (I) an. Das kleine Städtchen wird über einen gut 2km langen aufgeschütteten Pier erreicht und liegt ähnlich wie das etwas westlicher liegende Venedig (I) auf einer Insel im Golf von Triest (I) der wohl östlichsten Stadt Italiens.
Auf den heutigen Campingplatz waren wir besonders gespannt, da die Bewertungen in unserer Reiseapp Park4Night von 1 bist 5 Sternen alles zu bieten hatte. Fürs Erste sind wir aber beruhigt, die Sanitäranlagen, welche besonders gerügt wurden sind grösstenteils saniert und sauber. Die Stellplätze sind sehr ungleich gross, die meisten davon unter Pinien gelegen, was für angenehmen Schatten sorgt. Reservation ist nicht möglich, man fährt hin, sieht sich zu Fuss um und sucht sich den individuell passenden Platz aus. Ein tolles Konzept!
Jetzt packen wir das erste mal unseren Campinggrill aus, schmeissen testweise ein paar Hamburgerpatties auf den Rost und wärmen uns noch die Penne al Pomodoro vom Samstag auf. Danach gibt es einen schönen Verdauungsspaziergang am Meer, bevor es ins Bett und morgen weiter nach Slowenien geht.
En guete und bis morn!
28. April 2025 | 18:30 Uhr
Nachtrag Sonnenuntergang am Mittelmeer...
Unten seht ihr natürlich noch den wunderbaren Sonnenuntergang von gestern Abend. Mehr Worte braucht es dazu gar nicht...
29. April 2025 | 07:35 Uhr